Warum in die Ferne schweifen, wenn das gute so nah liegt? Trips in die europäischen Hauptsstädte sind die perfekte Abwechslung und optimal dazu geeignet dem Alltag für ein paar Tage zu entfliehen. Rom, Paris, Barcelona, Prag, Madrid, Amsterdam zählen zu den beliebtesten Destinationen. Doch auch die deutschsprachigen Metropolen, Berlin, Wien und Hamburg brauchen sich nicht zu verstecken. Mag sein, dass die drei gegenüber Barcelona, was die Sonnenstunden betrifft, weniger gut abschneiden, spannende Städte, in denen man eine tolle Zeit verbringen kann, sind sie aber allemal. Hamburg - Seebären und Sehenswürdigkeiten
Nicht zuletzt durch den Hafen, der die Stadt seit jeher prägte und ihr den Beinamen „Deutschlands Tor zur Welt“ verschaffte, kamen in Hamburg immer schon Menschen der verschiedensten Art zusammen. Hamburgs Schicksal und seine Geschicke waren immer schon eng mit dem Wasser verknüpft. Die Hotels in Hamburg sind das ganze Jahr über gut mit Touristen gefüllt, die sich vom maritimen Flair der Stadt angezogen fühlen. Flanieren über den Jungfernsteig, ein Spaziergang über die vielen kleinen Brücken in den verwinkelten Kanälen der Stadt, ein Besuch auf dem Fischmarkt, ein Abstecher zur Reeperbahn, Stöbern in Buchläden im Schanzenviertel, wo sich Hamburgs Boheme trifft, oder der Besuch eines Musicals – Möglichkeiten hat man in der Hansestadt viele.
Die besten Cocktails der Stadt gibt’s im Ciu’, der preisgekrönten Bar von Marc Ciunis. Auf 160 Quadratmetern, dabei sind die Sonnenterassen, die einen wunderschönen Blick zur Binnenalster bieten, noch gar nicht mit eingerechnet, kann man eine tolle Atmosphäre erleben. Der Tresen ist bestimmt der längste der Stadt, dahinter befinden sich nicht weniger als 1000 Flaschen Alkohol aus denen Meistermixer Marc Ciunis seine phantastischen Cocktails zaubert.
Wien – Tradition trifft Moderne
Mannerschnitten, Fiaker, Wiener Kaffeehäuser, zahlreiche prunkvolle Bauten im ganz großen Stil – Wien erinnert überall an seine Vergangenheit als Zentrum eines riesigen Imperiums. Entlang der Ringstraße befinden sich nicht nur das Naturhistorische- und das Kunsthistorische Museum, das Parlament und die Universität, sondern auch die Hofburg und das Rathaus. Wenn man die Ringrunde mit der Straßenbahn zurücklegt ist das wie eine Sightseeingtour. Steigt man am Schwedenplatz aus, der sich am Abend in eine belebte Ausgehmeile verwandelt, ist es auch nicht weit zum Stephansdom und der Kärntnerstraße, an deren Ende man zur Oper und dem berühmten Hotel Sacher gelangt, in dem man die gleichnamige Torte nach Originalrezept verkosten kann.
Doch Wien pflegt nicht nur seine Vergangenheit, sondern arbeitet auch an seiner Zukunft. Treffpunkt nicht nur für Touristen, sondern auch für viele Einheimische, ist der Innenhof des Museumsquartiers. Die einstigen Hofstallungen wurden in den letzten Jahren in einen riesigen Museumskomplex verwandelt, der mehr als 20 Museen beheimatet – klassische Sammlungen, moderne Kunst, gewagte Installationen. Auch der Donaukanal und die Clubs die sich an seinen Ufern befinden sind ein heißer Tipp, wenn man das moderne Wien kennenlernen will, das man auf den ersten Blick oft nicht sieht. Neben den Kaffeehäusern, die Sinnbild Wiener Kultur und Tradition sind, muss man unbedingt auch die Heurigenlokale erwähnen. Dort dreht sich alles um Wein und Wienerlied. Meist verfügen die Heurigenlokale über Gewölbe, Innenhöfe oder Gärten, in denen Wein und deftige Imbisse serviert werden. Typischer Weise wird in den Heurigenlokalen auch live musiziert.
Berlin – am Puls der Zeit
20 Jahre ist der Mauerfall nun her. Die jahrzehntelange Trennung in Ost und West bestimmt aber auch heute noch das Stadtbild sowie die Seelen vieler Berliner. Es ist ein bisschen als gäbe es in Berlin eine Lücke zu füllen. Vielleicht ist Deutschlands Hauptsstadt gerade deshalb so offen für Neues und scheint in ständigem Wachsen begriffen. Für die vielen neuen Impulse in den verschiedensten Bereichen - Kunst, Mode, Musik – ist Berlin bekannt. Das Brandenburger Tor, der Reichstag, übergebliebene Mauerreste, das Holocaust Denkmal, die zahlreichen Museen auf der Museumsinsel in der Spree – um Berlin unter die Lupe zu nehmen braucht man Zeit. Und die kann man sich in Berlin auch mit einer kleinen Geldbörse nehmen, da man sich Hotel, Abendessen in Restaurants und die Preise der Cocktails in Bars in Berlin locker leisten kann. Auch das Nachtleben in der Stadt an der Spree ist berühmt-berüchtigt. In Berlin Mitte, am Prenzlauer Berg und in Berlin Kreuzberg tut sich immer was. Hier kann der Berlinbesucher gemeinsam mit waschechten Berlinern in das Nachtleben der Stadt eintauchen. |